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A Free Porn Version of Love

 

Drei Burschen: 14 Jahre, stürmend, drängend und bereit vorab zu proben. Damit dann nichts schief geht, wenn es mit der ersten Liebe wirklich soweit ist. Nur Zuschauen reicht da nicht mehr. Ein selbst gedrehter Film soll es werden. Gedreht mit der Kamera vom Papa, geschnitten am Laptop vom großen Bruder. Richtig gut soll er werden, mit Requisiten und Storyboard, mit nackten Frauen und wie im Internet. Nur ein Mädchen fehlt noch... Vor den drei Buben steht es dann: das Mädchen. Hübsch und unnahbar – sodass man fast den Kakao im Bus auskippt. Ein Mädchen, in das man sich verlieben könnte.

Ein Stück über gespielte und gelebte Liebe und die Frage, wie man beides voneinander unterscheiden kann.

Seitdem der Internetkonsum über Flatrates erschwinglich und das Internet 24 Stunden am Tag für jeden verfügbar geworden ist, haben Jugendliche relativ einfach Zugang zu Pornografie und erotischen Inhalten. Wie verändert deren Konsum die Vorstellungen und Erwartungen, die junge Menschen von Liebe, Sexualität und Partnerschaft haben? Macht Pornografie süchtig? Und außerdem: wie damit umgehen – als Eltern, Freunde, Geschwister, LehrerInnen?

Ohne zu tabuisieren begibt sich „A free porn version of love“ auf die Spuren der “Generation: Porno” aus jugendlicher Sicht.


PRESSE

"Das sehr performative Stück von Simon Windisch ist so rasant wie klug. Zu echten Höhepunkten findet das Stück indes bei den musikalischen Einlagen von "Prinzessin" Lilli (Nora Winkler). Ob beim Dialekt Trop-Hop oder beim Beatboxing mit Pornobegriffen ("Big dick, big tits"): Diese Musikalität trägt weit." [Der Standard]

"Dass (...) kein Stück entstand, das belehrend in der didaktischen Suppe mitschwimmt, ist vor allem dem für das Haus typischen Theaterzugang zu verdanken, dem Regisseur Simon Windisch auch hier wieder treu bleibt. Das Stück wird den Darstellern nicht als fertiger Text vor den Latz geknallt, sondern mit ihnen gemeinsam erarbeitet. Dadurch gerät die Erarbeitung selbst zu einem spannenden, letztlich lehrreichen Unternehmen. Besonders dann, wenn es um ein Thema geht, an dem die Jugendlichen wesentlich näher dran sind ..." [Falter]

"Hart, sehr auf den Punkt, unverblümt und dann aber auch zärtlich und ganz lieb, so wie Jugendliche eben sind, vor allem in der Pubertät" [ventilartor.at]

"Genial unverkrampft spielen die fünf Jugendlichen vom Grazer TaO! (Theater am Ortweinplatz) selbst die verkrampftesten Szenen in „A free porn version of love“." [Kurier]

"Die Theatergruppe TaO! mit ihrer Inszenierung von "A free porn version of love" von Simon Windisch wird von der Jury ausgezeichnet:  Für ihre anschauliche und humorvolle Auseinandersetzung mit der Macht der Hormone.  Ihr habt mit orginellen Bildern, witzigen Ideen und mutigem persönlichen Einsatz alle Hochs und Tiefs der erwachenden Sexualität im Spannungsfeld zwischen romantischen Träumen und einer knallharten Industrie, zwischen "Alles Kennen" und "Gar nichts Wissen", zwischen Sehnsucht und Angst dargestellt - und dabei überzeugend illustriert, dass die "schönste Sache der Welt" anfangs wohl auch die schwierigste ist." [Begründung Publikumspreis Junge Burg


REGIE:Simon Windisch

REGIEASSISTENZ:Victoria Fux

ASSISTENZ:Thomas Klischke

MUSIK:Robert Lepenik

AUSSTATTUNG:Leonie Bramberger

PRODUKTIONSLEITUNG:Natascha Grasser

LICHT & TECHNIK:Nina Ortner

ES SPIELEN:Benedikt Kalcher, Jonas Prangl, Alexandra Schmidt, Moritz Steirer, Nora Winkler

REGIE:Simon Windisch

REGIEASSISTENZ:Victoria Fux

ASSISTENZ:Thomas Klischke

MUSIK:Robert Lepenik

AUSSTATTUNG:Leonie Bramberger

PRODUKTIONSLEITUNG:Natascha Grasser

LICHT & TECHNIK:Nina Ortner

ES SPIELEN:Benedikt Kalcher, Jonas Prangl, Alexandra Schmidt, Moritz Steirer, Nora Winkler

 
 

Fotos (c) Clemens Nestroy