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Das Part of the Game Game

Das Planetenparty Prinzip & TaO!

 

alles part of the game

Es ist ein Spiel.
Es geht um Aufstieg.
Du steigst auf mit Geld und Prestige.
Was zählt ist dein Netzwerk.
Was du hast ist deine Herkunft.
Du willst ganz nach oben.
Wen kennst du schon?
Wer kennt dich schon?
Was wirst du tun?
Alles was ‘Part of the Game’ ist.

"Das Part of the Game-Game" ist zu 39% Spiel, zu 27% Gesellschaftssimulation, zu 15% Vereinswesen, zu 8% Theater, zu 7% Irrgarten und zu 5% Größenwahn. Mit über 700 Quests, 32 Mitwirkenden, 23 Stationen, mit Gesangsverein und Pfadfindern, Jagdausflug und Eisstockschießen, Laufburschen und Vorarbeitern und der Qual der Wahl.

Dauer pro Spiel: ca. 3 Stunden

Ein Leben im Schnelldurchlauf: Du startest in das Spielgeschehen mit einem Namen und einer Herkunft hinein in ein Labyrinth aus Räumen und Institutionen. Von der Sandkiste in die Schule, weiter zur Berufsplanung! Zwischen Arbeitsamt, Fabrik und Kaufhaus suchst du nach Aufgaben, Informationen und Kontakten, die dich und deine Familie weiterbringen, im Golfclub, in der Sauna, im Restaurant. Was zählt ist Erfolg. Kannst du es schaffen, ganz nach oben zu kommen? Geschäftsabschlüsse bringen Geld und Prestige, die deinen gesellschaftlichen Rang verbessern. Du solltest nicht zu viel Zeit verlieren, denn andere planen ihre Karriere schon in der Sandkiste. Wie schaffen die das nur immer zur richtigen Zeit am richten Ort zu sein? Frag mal bei deinen KollegInnen im Verein oder der Partei nach. Wo warst du schon? Im Beichtstuhl? Im Beisl? Wer gibt dir den Tipp zum besten Geschäft? Doch Achtung, vielleicht ist da auch das eine oder andere zwielichtige Angebot dabei. Du entscheidest.


Regie: Simon Windisch

Konzept: Alexander Benke, Victoria Fux, Miriam Schmid, Simon Windisch, Nora Winkler

Musik: Robert Lepenik

Bühnenbild: Leonie Bramberger, Alexandra Schmidt

Bühnenbau: Francis Kügerl, Moritz Ostanek, Jakob Soukup, David Valentek

Kostüm: Anaïs Rabelhofer

Mitarbeit: Nora Köhler, Pia Pollak, Carmen Schabler, Julian Werl

Licht und Technik: Nina Ortner

Performance: Hannes Almer, Alexander Benke, Leonie Bramberger, Anna Fallmann, Victoria Fux, Colin Hadler, Christoph Hasenleithner, Nora Köhler, Sebastian Makovec, Antonia Orendi, Moritz Ostanek, Pia Pollak, Emma Posch, Vera Posch, Julia Rauscher, Carmen Schabler, Felix Schalk, Miriam Schmid, Alexandra Schmidt, Felicia Sobotka, Jakob Soukup, Emma Steiner, Nana Strampfer, Emma Suchy, Elena Trantow, Timon Traun, Ronja Ulrych, David Valentek, Anna Weber, Nora Winkler, Elisabeth Wurzer, Vanessa Zach, Erna Zuhric

Software-Support: TASTENWERK

Fotos: Clemens Nestroy


JURYBEGRÜNDUNG Assitej Austria
Was gibt meinem Leben Sinn? meine Familie, meine Freunde, meine Leidenschaften, mein Erfolg, meine Wut?
Was entscheidet über meine Zukunft? meine Herkunft, meine Hautfarbe, meine Talente, meine Netzwerke?

Auf der Suche nach Antworten auf diese drängenden und dringenden Fragen folgten alle vier nominierten Stücke in der Kategorie „Herausragende Produktion für Jugendliche“ einer ganz anderen Fährte, sei es als ruhiges Erzähltheater, raffiniert verschachtelter Thriller, freches Schau-, Puppen- und Tanzspiel oder riesige Spielsimulation. Und alle vier haben es geschafft – allein schon durch die bewusste Wahl des Weges und die kluge Art der Fragestellung – einem das Gefühl zu geben, dass man irgendwie weitergekommen ist, etwas über die Welt, oder, noch besser, über sich in dieser Welt erfahren hat.

Das Siegerprojekt hat auf beide große Fragen – Was ist entscheidend? Was gibt meinem Leben Sinn? – eine nahezu entwaffnend klare Antwort: Erfolg. Und das erfährt der Zuschauer, oder, in dem Fall, der Mitspieler, in Form einer irrwitzigen, interaktiven (aber trotzdem sympathischen) Gesellschaftsspielsimulation in aller Konsequenz und anhand eines äußerst intelligent umgesetzten Konzepts am eigenen Leib – so lange, bis man selbst allzu gern bereit ist, ein „Part of the Game“ zu werden, den eigenen Konto- und Prestigepunktestand nach allen Regeln dieses ungerechten, korrupten Systems und der Kunst weiter in die Höhe zu treiben, koste es, was es wolle.

Wenn man nach über drei Stunden in dem perfekt organisierten, von 32 beinhart agierenden und präzise geführten Darsteller_innen besetzten Labyrinth aus Lobbyismus, Ehrgeiz und Freunderlwirtschaft wieder daran erinnert wird, dass die Welt draußen noch existiert, (noch) nicht ganz so vorprogrammiert ist, aber auch, dass hier alle gesammelten Punkte und Euros nichts mehr zählen – ist man fast enttäuscht. Und genau das ist die herausragende Leistung dieses Gesamtkunstwerks, die hier prämiert werden soll.

PRESSE:

"In dieser originellen, irrwitzigen Gesellschaftssimulation wird man selbst bald gierig nach Geld und Rang, Teil des korrupten Systems. (...) Fazit: Genialer Größenwahn im luftig leichten Spiel. Mehr davon!" [Kleine Zeitung]

"Vom Sandkasten bis zum Begräbnis: Wofür wir das ganze Leben brauchen, schafft das Theater am Ortweinplatz in drei Stunden" [ORF Steiermark]

 

Fotos (c) Clemens Nestroy

 

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